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März 2005 - Mythos Kopf unten lassen......
Kopf unten lassen
Jeder kennt den ersten großen Golf-Irrglauben: "Kopf unten lassen" bzw. "Kopf still halten". Dieser Satz ist der wohl älteste international gepredigte Ratschlag und die potentiell größte Gefahr für Ihren Golfschwung. Und Ihren Rücken. Gerade das Fixieren des Kopfes ist zudem mitverantwortlich für die Fehler: Topping und Slicing. Überrascht Sie das? Dann lesen Sie weiter.
Wenn Sie Ihren Kopf beim Golfschwung ruhig halten, werden Sie beim Rückschwung mit Sicherheit einen "Reverse Pivot" verursachen. Dieser Fachausdruck bedeutet, dass das Körpergewicht beim Rückschwung auf dem vorderen Bein bleibt und sich beim Vorwärtsschwung auf das hintere verlagert anstatt umgekehrt. Die Folge: Die Arme schwingen im Treffmoment bereits aufwärts und vom Ziel weg anstatt abwärts und in Richtung Ziel. Fakt ist: Der Kopf muss sich auf ganz natürliche Art mit der Wirbelsäule bewegen, wenn Sie kraftvolle und vor allem genaue Schläge erzielen wollen.
Der krampfhafte Versuch, den Kopf unten und still zu halten, schränkt das Drehen der Schultern und des Oberkörpers erheblich ein und nimmt dem Rückschwung somit Kraft und Präzision. Außerdem verursacht das Stillhalten des Kopfes ein nach vorne Abkippen des Körpers während des Rückschwunges. Die Folge: Der Golfer richtet sich beim Ballkontakt auf und fällt daraufhin anschließend nach hinten weg. Das führt nicht nur zum gefürchteten Toppen des Balles und unangenehmen Slices, sondern ist zudem der Hauptgrund für die Rückenprobleme der Golfer. Wenn Sie versuchen Kraftvoll durch zu schwingen aber Ihren Kopf still halten haben Sie eine Sehr hohe Scheerwirkung im Nackenbereich der Wirbelsäule. Richten Sie sich nach dem Motto die Augen sind immer auf dem Ball, wenn er fliegt schaut man hinter dem Ball her. Ihre Wirbelsäule wird es ihnen Danken.
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